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Alex

Angebote und Pricing

Wie du Angebote baust, Preise setzt und den wahrgenommenen Wert so erhöhst, dass Kunden leichter kaufen.

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Preise erhöhen im deutschen Markt

Die häufigste Frage unter Hormozis Pricing-Videos: Und wenn dann alle gehen? Seine Antwort ist unbequem. Wenn niemand geht, war dein Preis zu niedrig.

Was Hormozi meint

Für Alex Hormozi ist der Preis Teil des Angebots, nicht die Rechnung am Ende. Zu billig zieht die falschen Kunden an: die, die am meisten Betreuung brauchen und am wenigsten zahlen. Sein Test ist simpel. Wenn fast jeder sofort ja sagt, steht zu wenig auf dem Preisschild. Dahinter steckt die Wertgleichung: Ergebnis mal Erfolgswahrscheinlichkeit, geteilt durch Wartezeit und Aufwand. Mach den Bruch größer, dann trägt er auch einen höheren Preis. Das ist der Kern seines Grand Slam Offers. Wie daraus ein unwiderstehliches Angebot wird, steht im Leitfaden.

Was bei Bestandskunden anders ist

Bei Neukunden ist es meist der einfache Teil: neues Angebot, neuer Preis. Bei Bestandskunden änderst du einen laufenden Vertrag. Da reden AGB, Laufzeit und Kündigungsfristen mit, bei Verbrauchern erst recht. Einseitig hochsetzen und hoffen ist keine Strategie. Und rechne damit, dass ein Teil geht. Das ist kein Unfall, das ist der Filter.

Die deutsche Übersetzung

Die Reihenfolge: Erstens, beim Neukundenpreis anfangen. Zweitens, bei Bestandskunden vor jeder Ansage klären, was Vertrag, Laufzeit und AGB hergeben. Drittens, wenn der Weg klar ist: früh ansagen, konkret begründen, faire Frist. Erst den Wert zeigen, dann die Zahl nennen. Ein höherer Preis mit besserer Leistung ist das bessere Angebot. Ein höherer Preis mit gleicher Leistung ist nur teurer.

Preiserhöhung ankündigen: das Gerüst

Wenn der Weg über Vertrag und AGB geklärt ist, hilft ein festes Gerüst für die Ansage an Bestandskunden. Vier Bausteine, in dieser Reihenfolge. Erstens der bisherige Wert, konkret, was der Kunde bisher bekommen hat. Zweitens, was ab jetzt besser wird, echt und benennbar, nicht als Floskel. Drittens die neue Zahl, klar und ohne Kleingedrucktes. Viertens eine faire Frist, ab wann sie gilt und wie lange der alte Preis noch läuft. Das ist ein Formulierungs-Gerüst für deine eigene Nachricht, kein Vertragstext. Ob eine Änderung des laufenden Vertrags überhaupt in Betracht kommt, klärst du davor, nicht darin.

Das ist unsere redaktionelle Einschätzung für den deutschen Markt, keine Rechts- oder Steuerberatung. Wenn du Preise, AGB, Arbeitsverträge, Kündigungen, Werbeaussagen oder steuerliche Strukturen änderst, lass den konkreten Fall fachlich prüfen.

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